Absagen, Absagen, Absagen – und wo bleiben unsere Rechte als Freischaffende?

13.01.2022 | 10–11:30 Uhr


HINWEIS: Die für diesen Termin eigentlich angesetzte Veranstaltung "Musicpreneurship und die Gefahr der Selbstausbeutung" muss auf den 16.06. verschoben werden.


Rechtsfachliche Beratungsstunde für Mitglieder der Deutschen Jazzunion

mit Dr. Kirsten König, Anwältin für Kreative.

Anmeldung HIER.

Die Anmeldung ist auch für diejenigen möglich, die keine Mitglieder der Deutschen Jazzunion sind.

Viele Jazzmusiker*innen fühlen sich der Verzweiflung nahe: Mit dem Winter steht auch die nächste Welle von coronabedingten Veranstaltungsabsagen vor der Tür. Doch wer denkt, Staat und Gesellschaft hätten inzwischen gelernt, mit der Situation umzugehen, irrt. Die staatlichen Vorgaben sind unklar, und solange Veranstaltungen nicht auf Basis von entsprechenden Verboten abgesagt werden müssen, greifen oftmals keine Hilfssysteme, die Einnahmeverluste durch Hilfszahlungen kompensieren würden.

Bleiben wir also auf den Verlusten sitzen? Welche Rechte haben wir als Freischaffende? Und wie kann ich mich künftig besser wappnen, um bei Absagen nicht allein die wirtschaftlichen Konsequenzen tragen zu müssen?

Stellt Eure rechtlichen Fragen zur aktuellen Situation an unsere Partneranwältin Dr. Kirsten König – gerne wenn möglich auch schon vorab im Anmeldeformular oder per Mail an jakob.fraisse@deutsche-jazzunion.de.


Im Rahmen der Veranstaltung stellen wir außerdem einen mit Dr. Kirsten König erarbeiteten Mustervertrag vor, der als Orientierungshilfe für eigene vertragliche Regelungen dienen kann. Er soll dabei helfen, bei individuellen Absprachen und Vereinbarungen alle wichtigen Punkte im Auge zu behalten.