Die Jazz-Szene in Deutschland unter der Lupe – Infoveranstaltung zur Jazzstudie 2022

20.01.22 | 19:00–20:00 Uhr


Titel: Die deutsche Jazz-Szene unter der Lupe–Infoveranstaltung zur Jazzstudie 2022

Format: Turnaround

Themenbereich: Diversität und Intersektionalität


Inhalt:

Die im Auftrag der Deutschen Jazzunion verfasste und im vergangenen Jahr unter Aspekten der Geschlechtergerechtigkeit erneut ausgewertete erste Jazzstudie 2016 ist eine wichtige und viel zitierte empirische Quelle zur Situation von Jazzmusiker*innen in Deutschland. Um die Situation und die damit einhergehenden Missstände detaillierter zu untersuchen, aber auch um mögliche Veränderungen zu erkennen und die Realisierung konkreter Maßnahmen zu ermöglichen, läuft seit Juni 2021 der Forschungsprozess der Jazzstudie 2022 als Nachfolgestudie. Die Neuauflage geht daher mit einer Aktualisierung, Vervollständigung und Ergänzung der Datenlage einher. Sie nimmt Themen wie Diversität, Bildungsbiografie, oder die aktuellen Entwicklungen in Zusammenhang mit der Coronapandemie in den Blick.

Urs Johnen und Jakob Fraisse beschreiben den bisherigen Forschungsprozess und geben Einblicke in das Forschungsdesign der Studie. Dabei soll die Veranstaltung ein Forum zum Austausch über Ziele, Themen und Methoden der Jazzstudie 2022 sein.


Referenten:


Urs Johnen

Urs Johnen ist Geschäftsführer der Deutschen Jazzunion, freischaffender Musiker und psychoanalytischer Supervisor & Coach. Nach einem Diplom- und zwei Master-Studiengängen an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar, der SRH Hochschule für Wirtschaft und Medien Calw sowie der International Psychoanalytic University in Berlin setzt er sich seit vielen Jahren mit Schnittstellenthemen zwischen Soziokultur und Integration, zwischen Berufspolitik und gesellschaftlicher Verantwortung und zwischen mentaler Gesundheit und Jazzimprovisation auseinander.


Jakob Fraisse

Jakob Fraisse ist studierter Kultur- und Sozialwissenschaftler. Er verantwortet die Digitale Akademie „Insight Out“ der Deutschen Jazzunion und arbeitet intensiv an der „Jazzstudie 2022“ mit. Er forscht und schreibt zur Prekarisierung von Kulturakteur*innen und zur Kulturökonomie in Zeiten der Krise. Zuletzt erschien der Aufsatz „Die Neuerfindung des Kultursektors“ als Teil des von Prof. Dr. Lars Hochmann herausgegebenen Sammelbands Geschichten des Gelingens (2021) im Metropolis Verlag.


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